3M – Kleben und Verbinden, Schleifen und Arbeitsschutz in der Industrie
Strukturklebstoffe, VHB-Klebebänder und Arbeitsschutz für die Industrie.
3M wurde 1902 als Minnesota Mining and Manufacturing Company gegründet und ist heute ein Multitechnologiekonzern mit Sitz in St. Paul, rund 90.000 Beschäftigten und über 50.000 Produkten, die auf 46 eigenen Technologieplattformen beruhen. Die deutsche Tochter entstand 1951 in Düsseldorf und firmiert seit 1972 als 3M Deutschland GmbH mit Hauptsitz in Neuss. Produziert wird in Hilden und Kamen, in Jüchen betreibt 3M das größte europäische Logistikzentrum des Konzerns, und das Customer Technical Center in Neuss unterstützt Kunden bei Anwendungsversuchen.
Für Konstruktion und Fertigung sind vor allem die Verbindungslösungen relevant: Scotch-Weld Strukturklebstoffe auf Epoxid-, Acrylat- und Polyurethanbasis mit Festigkeiten bis 40 MPa, die Hochleistungsklebebänder VHB aus Acrylatschaum als Alternative zu Schrauben, Nieten und Punktschweißen, PUR- und Schmelzklebstoffe, Kleb- und Dichtstoffe sowie das wiederlösbare Befestigungssystem Dual Lock. Dazu kommen Schleifmittel wie Cubitron, Scotch-Brite-Vliese, Kennzeichnungs- und Reflexfolien, Bodenmarkierungsbänder sowie Arbeitsschutz mit Atemschutzmasken, Gehörschutz (Peltor) und Augenschutz.
Beim Vergleich von strukturellem Kleben mit Schrauben, Nieten und Schweißen verweist 3M auf die gleichmäßige Spannungsverteilung über die gesamte Klebfläche, die Vermeidung von Bohrungen und Wärmeverzug sowie das Fügen unterschiedlicher Werkstoffe wie Aluminium, Stahl, Verbundwerkstoffe und Kunststoffe. Anwendungsbeispiele aus Fahrzeug-, Fassaden- und Schaltschrankbau zeigen verkürzte Prozessketten. Die deutschen Standorte sind nach ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001 und ISO 50001 zertifiziert.
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