Zwei Reinigungsverfahren, zwei Denkweisen
Wer in einer Schlosserei oder Instandhaltungsabteilung arbeitet, kennt das Bild: Ein Waschtisch mit Lösemittelreiniger, daneben ein Fass mit Nachschub, am Ende des Quartals kommt die Entsorgungsfirma. Lösemittelbasierte Kaltreiniger auf Kohlenwasserstoffbasis, etwa der IBS Purgasol (Hersteller IBS Scherer, Gau-Bickelheim), sind seit Jahrzehnten der Standard für die manuelle Teilereinigung. Sie arbeiten bei Raumtemperatur, verdunsten rückstandsfrei und lösen Öle, Fette und Kühlschmierstoffe zuverlässig. Der Flammpunkt liegt bei typischen Produkten über 61 °C, sodass sie nach der Betriebssicherheitsverordnung nicht als entzündbar eingestuft werden.
Wässrige Reinigungssysteme setzen auf einen anderen Mechanismus. Sie nutzen alkalische oder pH-neutrale Reiniger auf Wasserbasis, häufig unterstützt durch Tenside. Einige Systeme arbeiten zusätzlich mit natürlichen Mikroorganismen, die abgetragenes Öl biologisch abbauen. Bio-Circle etwa kombiniert in seinem Reiniger BIO-CIRCLE L EVO diese Biologie mit einer Betriebstemperatur von 41 bis 50 °C. Die Mikroorganismen verlängern die Standzeit der Reinigungsflüssigkeit laut Herstellerangaben auf das Fünf- bis Zehnfache gegenüber konventionellen Reinigern.
Beide Verfahren haben ihre Berechtigung. Die Frage ist weniger, welches grundsätzlich besser ist, sondern welches für den konkreten Anwendungsfall die wirtschaftlichere und sicherere Lösung darstellt.
Reinigungsleistung, Entsorgung und Arbeitsschutz im direkten Vergleich
Bei der Bewertung beider Verfahren spielen drei Faktoren zusammen, die isoliert betrachtet ein verzerrtes Bild ergeben. Die folgende Tabelle fasst die wesentlichen Unterschiede zusammen.
| Kriterium | Kaltreiniger (lösemittelbasiert) | Wässriger biologischer Reiniger |
|---|---|---|
| Reinigungswirkung bei Ölen, Fetten, KSS | Sehr gut, schnell wirksam | Gut bis sehr gut, Aufheizzeit erforderlich |
| Lacke, Harze, Silikone, Biozide | Bedingt geeignet | Nicht geeignet (schädigt Mikroorganismen) |
| Trocknungsverhalten | Schnelle Verdunstung (VZ 212 bei Purgasol) | Feuchtigkeitsreste, Abblasen oder Ablüften nötig |
| Standzeit pro Befüllung | Ca. 3 Monate | Ca. 6 bis 12 Monate (bei korrekter Pflege) |
| VOC-Emissionen | Ja (Kohlenwasserstoffdämpfe) | VOC-frei |
| Kennzeichnung nach CLP | Nicht kennzeichnungspflichtig (bei FP > 61 °C) | Kennzeichnungsfrei |
| Entsorgung | Sonderabfall (AVV 140603*) | Ölabscheiderverträglich, reguläres Öl-Wasser-Gemisch |
| PSA-Anforderung | Chemikalienhandschuhe, ggf. Atemschutz | Schutzhandschuhe und Schutzbrille |
| Brandgefahr | Gering (FP > 61 °C), aber vorhanden | Keine (wasserbasiert) |
| Energieverbrauch | Keiner (Raumtemperatur) | Ca. 700 W für Heizung auf 41–50 °C |
Ein Punkt, der in Vergleichen häufig zu kurz kommt, betrifft die Reinigungsergebnisse bei organischem Schmutz. Anwender berichten, dass biologische Systeme bei ölhaltigen Verschmutzungen teilweise sogar bessere Ergebnisse liefern als Lösemittelreiniger, weil die Mikroorganismen das abgetragene Öl kontinuierlich abbauen und die Flüssigkeit leistungsfähig bleibt. Beim Kaltreiniger dagegen sinkt die Reinigungskraft mit zunehmender Ölsättigung, bis die gesamte Flüssigkeit getauscht werden muss.
Wo wässrige Reiniger an ihre Grenzen stoßen, ist die Entfernung von Lacken, Harzen und Silikonen. Diese Stoffe sind für die Mikroorganismen toxisch und dürfen nicht in das System gelangen. Für solche Anwendungen bieten sich spezialisierte Systeme an, etwa die PROLAQ-Reihe von Bio-Circle für die Reinigung von Lackierwerkzeugen, oder es bleibt beim konventionellen Lösemittel.
Was die GefStoffV und TRGS 600 von Betrieben verlangen
Die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) verpflichtet Arbeitgeber nach § 6 Abs. 1, im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu prüfen, ob Gefahrstoffe durch weniger gefährliche Stoffe oder Verfahren ersetzt werden können. Eine zwingende Ersatzpflicht besteht nicht in jedem Fall, die Prüfung und Dokumentation sind jedoch vorgeschrieben. Wird eine technisch mögliche Substitution aus wirtschaftlichen Gründen nicht durchgeführt, muss auch das nachprüfbar dokumentiert werden.
Die TRGS 600 „Substitution" konkretisiert dieses Verfahren. In ihrem Anhang 1 beschreibt sie ein Praxisbeispiel, das den Vergleich leichtflüchtiger Lösemittel mit wässrigen Reinigungsanlagen und geringflüchtigen Kohlenwasserstoffen für eine typische Werkstatt mit zehn Beschäftigten durchspielt. Das Ergebnis ist deutlich: Der Einsatz einer mobilen Reinigungsanlage mit wässrigem Reinigungsmittel wird als die Lösung mit der größten Gefährdungsminderung bewertet, weil keine flüchtigen Gefahrstoffe mehr zum Einsatz kommen.
Für Betriebe bedeutet das in der Praxis: Wer einen lösemittelbasierten Kaltreiniger einsetzt, muss bei der nächsten Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung dokumentieren, ob eine Substitution durch ein wässriges Verfahren geprüft wurde. Die DGUV Information 213-033 „Gefahrstoffe in Werkstätten" liefert branchenspezifische Hinweise und beschreibt die verfügbaren Alternativen zur Oberflächenreinigung. Ein Wechsel wird dort nicht zwingend verlangt, aber die Begründung für das Beibehalten muss sachlich nachvollziehbar sein.
Was ein Liter Reiniger wirklich kostet: Beispielrechnung für eine Instandhaltungswerkstatt
Der Literpreis ist die Kennzahl, die in den meisten Einkaufsabteilungen verglichen wird. Sie ist gleichzeitig die am wenigsten aussagekräftige Größe, weil sie weder Standzeiten noch Entsorgungskosten noch den Aufwand für Arbeitsschutzmaßnahmen berücksichtigt. Ein vollständiger Vergleich muss diese Positionen einbeziehen.
| Kostenposition (pro Jahr) | Kaltreiniger (lösemittelbasiert) | Wässriger Reiniger (Bio-Circle L EVO) |
|---|---|---|
| Reinigerverbrauch | 4 × 200-l-Fass à ca. 600 € = ca. 2.400 € | 2 × 20-l-Kanister à ca. 138 € netto = ca. 280 € |
| Entsorgung Altflüssigkeit | Sonderabfall (AVV 140603*), ca. 250–400 € je Entsorgung | Ölabscheiderverträglich, ca. 50–80 € |
| Energiekosten (Heizung) | Keine (Raumtemperatur) | Ca. 700 W, ca. 150–200 € pro Jahr |
| PSA-Mehrkosten | Chemikalienhandschuhe, ggf. Atemschutz | Standard-Schutzhandschuhe und Schutzbrille |
| Gerätekosten (einmalig) | IBS-Waschtisch ab ca. 400–800 € (zzgl. Fass) | Bio-Circle GT-i Maxi ab ca. 1.980 € netto inkl. Erstbefüllung |
| Geschätzte laufende Kosten pro Jahr | Ca. 3.400–4.000 € | Ca. 500–700 € |
Die höhere Anfangsinvestition für ein wässriges System amortisiert sich in vielen Fällen innerhalb von zwölf bis 18 Monaten allein durch die geringeren Verbrauchskosten und die deutlich niedrigeren Entsorgungskosten. Der Effekt verstärkt sich mit jedem zusätzlichen Waschtisch im Betrieb. Wer mehrere Standorte betreibt, sollte die kumulierten Entsorgungsmengen und den Verwaltungsaufwand für Sonderabfallnachweise in die Kalkulation einbeziehen.
Voraussetzung für die angegebenen Standzeiten ist allerdings, dass die Mikroorganismen intakt bleiben. Das bedeutet: Keine Lacke, Farben oder Biozide im Reinigungsbad, regelmäßige Filtration und eine stabile Betriebstemperatur zwischen 41 und 50 °C. Wird das System falsch betrieben, etwa durch Einbringen lösemittelhaltiger Rückstände, kann die Standzeit erheblich sinken.
Praxisbeispiel Schweden: Wie die „Nollvision" den Umstieg vorangetrieben hat
In Schweden haben viele Industrieunternehmen den Wechsel zu lösemittelfreien Reinigungsverfahren bereits vollzogen. Hintergrund ist die schwedische „Nollvision" (Nullvision) für chemische Risiken am Arbeitsplatz, die vom Arbetsmiljöverket (Schwedische Arbeitsschutzbehörde) mit konkreten Maßnahmenkatalogen unterlegt wird. Das erklärte Ziel: Bis 2030 soll kein Beschäftigter mehr durch chemische Einwirkung am Arbeitsplatz erkranken.
In der Praxis hat das dazu geführt, dass schwedische Werkstätten und Fertigungsbetriebe systematisch Lösemittel aus ihren Prozessen entfernt haben. Der Nutzfahrzeughersteller Scania etwa hat seine Instandhaltungswerkstätten auf wässrige Teilereinigung umgestellt und dokumentiert seitdem einen Rückgang der Hauterkrankungen und Atemwegsbeschwerden bei den betroffenen Mitarbeitern. Für deutsche Betriebe, die vor einer ähnlichen Entscheidung stehen, liefert das schwedische Beispiel einen konkreten Hinweis: Der Umstieg ist technisch machbar, und die Auswirkungen auf die Mitarbeitergesundheit lassen sich messen.
Anbieter und Beschaffungsmodelle im deutschen Markt
Drei Unternehmen dominieren den Markt für Teilereinigung in Deutschland, ihre Geschäftsmodelle unterscheiden sich deutlich.
Bio-Circle Surface Technology (Gütersloh) verkauft Reinigungssysteme und Reiniger direkt über den eigenen Online-Shop an gewerbliche Kunden. Das Sortiment reicht vom kompakten Pinselwaschtisch SL-i Compact (ab ca. 1.490 € netto) über den GT-i Maxi (ab ca. 1.980 € netto) bis zum Hochdruck-Teilewaschtisch HP-ISI (ab ca. 6.978 € netto). Alternativ steht eine Nutzungsvereinbarung (Mietmodell) mit regelmäßigem Service zur Verfügung. Alle Geräte der GT-i-Reihe verfügen über die iSi-Technologie, die Füllstand, Temperatur und Zustand des Reinigers überwacht und Störungen automatisch meldet. Hinzu kommt ein Acht-Jahres-Geräteschutz, sofern ausschließlich Bio-Circle-Reiniger verwendet werden.
MEWA Textil-Service verfolgt ein reines Full-Service-Mietmodell. Das Unternehmen liefert die Teilereiniger (Bio-Circle-basierte Pinselwaschtische und Hochdruckgeräte), installiert sie im Betrieb und übernimmt Wartung, Flüssigkeitswechsel, Filterwechsel und Reparaturen im Rahmen eines Servicevertrags. Der Vorteil liegt im kompletten Outsourcing: Der Betrieb muss sich nicht um Beschaffung, Wartung oder Entsorgung kümmern. Dafür sind laufende Vertragskosten zu berücksichtigen, und die Wahl des Reinigungsmittels ist an den Vertrag gebunden.
IBS Scherer (Gau-Bickelheim) ist einer der etabliertesten Anbieter lösemittelbasierter Teilereinigung in Deutschland und bietet neben Kaltreinigern wie Purgasol auch wässrige Reinigungssysteme an. Das Unternehmen betreibt einen eigenen Entsorgungskreislauf: Gebrauchte Reinigungsflüssigkeit wird abgeholt, aufbereitet und wiederverwendet. Für Betriebe, die beim Lösemittelreiniger bleiben wollen oder müssen, bietet dieses geschlossene Kreislaufsystem eine ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Lösung.
| Kriterium | Bio-Circle (Kauf/Miete) | MEWA (Full-Service-Miete) | IBS Scherer (Kauf + Kreislauf) |
|---|---|---|---|
| Reinigungstechnologie | Wässrig, biologisch (Mikroorganismen) | Wässrig, biologisch (Bio-Circle-basiert) | Lösemittelbasiert oder wässrig |
| Investition (Pinselwaschtisch) | Ab ca. 1.490 € netto (Kauf) oder Nutzungsvereinbarung | Keine Investition (Mietmodell) | Ab ca. 400 € (zzgl. Fass/Reiniger) |
| Wartung | Eigenverantwortlich oder Service-Paket buchbar | Vollständig durch MEWA (alle vier oder acht Wochen) | Eigenverantwortlich, Entsorgungsservice inklusive |
| Entsorgung | Ölabscheiderverträglich (wässrig) | Durch MEWA (im Service enthalten) | Kreislaufführung durch IBS |
| Gefahrstoffklassifizierung | Kennzeichnungsfrei (CLP) | Kennzeichnungsfrei | Je nach Reiniger; Purgasol: nicht kennzeichnungspflichtig (FP > 61 °C) |
| Flexibilität | Hoch (freie Reiniger- und Gerätewahl) | Eingeschränkt (Vertragsbindung) | Hoch (eigene Geräte, freie Nutzung) |
Wann der Kaltreiniger die bessere Wahl bleibt
Trotz der wirtschaftlichen und regulatorischen Argumente für wässrige Reinigung gibt es Anwendungsfälle, in denen ein lösemittelbasierter Kaltreiniger die bessere oder sogar die einzige Lösung bleibt.
Wenn Bauteile nach der Reinigung sofort trocken sein müssen und keine Zeit für Abblasen oder Ablüften besteht, bietet die schnelle Verdunstung eines Kaltreinigers einen Vorteil, den wässrige Systeme nicht erreichen. Bei sporadischem Reinigungsbedarf von weniger als ein bis zwei Einsätzen pro Woche lohnt sich die Investition in ein beheiztes wässriges System häufig nicht. Auch bei Bauteilen, die empfindlich auf Wasserrückstände reagieren (bestimmte Elektronikkomponenten, ungeschützte Eisenoberflächen ohne Korrosionsschutz), ist ein wässriges Verfahren oft nicht geeignet.
Entscheidend ist zudem die Verschmutzungsart: Wer regelmäßig Lacke, Harze oder Klebstoffe von Werkzeugen entfernen muss, kommt mit einem biologischen Reiniger nicht weiter. Für Lackierbetriebe bietet Bio-Circle mit der PROLAQ-Reihe ein separates System mit VOC-reduzierten Lackentfernern an, das speziell für die Reinigung von Lackierpistolen und Düsen entwickelt wurde. Dieses Verfahren ist jedoch ein eigenständiges Produktsegment und nicht mit der klassischen Teilereinigung zu verwechseln.
Den Umstieg richtig vorbereiten
Wer den Wechsel von lösemittelbasierter auf wässrige Teilereinigung plant, sollte ihn als Prozessänderung behandeln und nicht nur als Beschaffungsentscheidung. Die Erfahrung aus vielen Betrieben zeigt, dass der technische Umstieg einfach ist, die Akzeptanz der Mitarbeiter aber aktiv begleitet werden muss.
Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Verschmutzungsarten und Reinigungshäufigkeit. Diese Informationen bestimmen, ob ein Pinselwaschtisch für manuelle Reinigung, ein Hochdruckgerät für stark verschmutzte Teile mit komplexer Geometrie oder eine automatische Teilewaschmaschine für die Serienreinigung die richtige Wahl ist. Bio-Circle bietet dafür einen vierwöchigen kostenlosen Test vor Ort an, bei dem ein Außendienstmitarbeiter das Gerät installiert und auf den konkreten Anwendungsfall abstimmt. Auch MEWA ermöglicht Testphasen im Rahmen des Dienstleistungsvertrags.
Nach der Entscheidung für ein wässriges System folgt die Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung und des Gefahrstoffkatasters. Der Wegfall eines Kaltreinigers vereinfacht die Dokumentation erheblich: Ein kennzeichnungsfreier wässriger Reiniger erfordert kein gesondertes Sicherheitsdatenblatt-Verzeichnis nach § 14 GefStoffV, keine Unterweisung zu Gefahrstoffsymbolen und keine Ex-Schutz-Bewertung. Die Substitutionsprüfung nach TRGS 600 ist damit dokumentiert und abgeschlossen.
Ein häufiger Einwand der Mitarbeiter betrifft die Aufheizzeit des wässrigen Systems, die je nach Gerät 20 bis 40 Minuten beträgt. In der Praxis löst sich dieses Problem, indem das Gerät morgens mit Schichtbeginn eingeschaltet wird oder durch eine Zeitschaltuhr automatisch vorheizt. Erfahrungsgemäß akzeptieren Werkstattmitarbeiter den Wechsel schneller, wenn sie den neuen Reiniger selbst testen und die Ergebnisse direkt mit dem bisherigen Verfahren vergleichen können. Nach etwa drei Monaten empfiehlt sich eine Nachbewertung: Stimmen die Reinigungsergebnisse? Gibt es Bauteile, die mit dem neuen System nicht zufriedenstellend sauber werden? Diese Erkenntnisse helfen bei der Entscheidung, ob der Kaltreiniger vollständig ersetzt werden kann oder für Sonderfälle weiterhin vorgehalten werden sollte.
Checkliste: Kaltreiniger gegen wässrige Teilereinigung bewerten
Entscheidungs-Checkliste für Werkstatt- und Betriebsleiter
☐ Verschmutzungsarten erfasst: Öle, Fette, Kühlschmierstoffe → wässrig geeignet; Lacke, Harze, Silikone → Kaltreiniger oder Spezialsystem erforderlich
☐ Reinigungshäufigkeit ermittelt: Täglicher Einsatz → wässriges System wirtschaftlich; sporadisch → Kaltreiniger ggf. ausreichend
☐ Gefährdungsbeurteilung aktuell? Substitutionsprüfung nach TRGS 600 dokumentiert?
☐ Entsorgungskosten für aktuellen Kaltreiniger erfasst (Sonderabfall AVV 140603*)?
☐ PSA-Kosten und Unterweisungsaufwand für Gefahrstoffumgang kalkuliert?
☐ Testmöglichkeit genutzt? Bio-Circle bietet vierwöchigen Vor-Ort-Test kostenlos an
☐ Beschaffungsmodell geklärt: Kauf, Nutzungsvereinbarung (Bio-Circle) oder Full-Service-Miete (MEWA)?
☐ Mitarbeiter über Umstieg informiert und in Testphase einbezogen?
☐ Gefahrstoffkataster und Betriebsanweisungen nach Umstieg aktualisiert?
☐ Nachbewertung nach drei Monaten terminiert?