Das Grundproblem: Warum Standardregale an ihre Grenzen stoßen
Ein Fachbodenregal — das meistverkaufte Regalsystem in Deutschland — ist für Güter bis 330 Kilogramm Fachlast und maximal 1.300 Millimeter Feldbreite ausgelegt. Das reicht für Kartons, Sichtlagerkästen und Kleinteile, aber nicht für 6-Meter-Aluminiumprofile, 2,5-Meter-Holzbalken, Kabeltrommeln, Blechpakete oder Getriebegehäuse. Wer solche Güter ins Fachbodenregal zwängt, riskiert Überladung, Durchbiegung und im schlimmsten Fall einen Regaleinsturz — ein Unfall, der nach DGUV Information 208-061 meldepflichtig ist und strafrechtliche Konsequenzen für den Betreiber haben kann.
Für diese Lagergüter gibt es zwei bewährte Spezialsysteme: Kragarmregale für die Lagerung von Langgut (Rohre, Profile, Balken, Stangen, Leitern, Plattenware) und Weitspannregale für die Lagerung von sperrigem, schwerem Stückgut, das manuell ein- und ausgelagert wird. Beide Systeme gehören zur Kategorie der Schwerlastregale, unterscheiden sich aber grundlegend in Konstruktion, Einsatzzweck und Handling.
Kragarmregale: Aufbau, Funktionsprinzip und Bauformen
Ein Kragarmregal besteht aus vertikalen Stahlständern (Stützen), an denen horizontal auskragende Arme (Kragarme) befestigt sind. Die Lagergüter ruhen direkt auf den Kragarmen — ohne durchgehende Fachböden. Das ist der entscheidende konstruktive Unterschied zu allen anderen Regalsystemen: Die offene Bauweise ermöglicht es, Langgut beliebiger Länge über mehrere Regalfelder hinweg einzulagern, ohne dass vertikale Stützen im Weg stehen.
Die Kragarme werden in einem Raster von 50 bis 100 Millimetern in die Ständer eingehängt oder eingesteckt und mit Sicherungsstiften fixiert. Diese Steckverbindung ermöglicht eine werkzeuglose Höhenverstellung, sodass die Lagerebenen jederzeit an veränderte Güter angepasst werden können. Die Ständer selbst werden aus warmgewalzten Stahlprofilen (typisch S235) gefertigt, sandgestrahlt und pulverbeschichtet oder feuerverzinkt für den Außeneinsatz.
Einseitig vs. doppelseitig
Einseitige Kragarmregale haben Kragarme nur auf einer Seite des Ständers und werden an der Wand oder an der Rückseite eines anderen Regals montiert. Sie eignen sich für Lager mit begrenztem Platzangebot und werden über Bodenanker gegen Kippen gesichert. Bedienung nur von der Frontseite.
Doppelseitige Kragarmregale haben Kragarme auf beiden Seiten und stehen freistehend im Raum. Sie verdoppeln die Lagerkapazität pro Stellfläche, erfordern aber beidseitigen Zugang und damit breitere Bedienungsgänge. Typische Einsatzbereiche: Stahlhandel, Holzhandel, Baustoffhandel.
Sonderformen
Schrägarme: Die Kragarme sind in einem Winkel von 5 bis 15 Grad nach oben geneigt, sodass runde Lagergüter (Rohre, Stangen) automatisch zur Ständerseite rollen und gegen Herausfallen gesichert sind — eine physische Abrollsicherung ohne zusätzliche Bauteile. Pflicht bei der Lagerung von Rundmaterial.
Kragarmregale mit Dach und Seitenwänden: Für die witterungsgeschützte Außenlagerung. Trapezblech-Dach und optionale Rück- und Seitenwände schützen Holz, Aluminium und andere korrosions- oder UV-empfindliche Güter. Günstiger als eine Lagerhalle, schneller aufgebaut, genehmigungstechnisch meist einfacher.
Kragarmregale für Kranbeladung: Speziell für die Metallverarbeitung — extra breite Stecktaschen in den Kragarmen ermöglichen die Beladung mit Hallenkran oder Brückenkran. Tragfähigkeit pro Arm: 1.000 bis 3.000 Kilogramm, geprüft nach RAL-RG 614 mit zweifacher Sicherheit gegen Bruch.
Weitspannregale: Das Bindeglied zwischen Fachboden- und Palettenregal
Ein Weitspannregal ist im Grunde ein überdimensioniertes Fachbodenregal: gleicher Grundaufbau (Rahmen, Traversen, Fachböden), aber mit deutlich größerer Feldbreite (1.500 bis 2.500 mm statt 800 bis 1.300 mm) und höherer Fachlast (400 bis 1.000 kg statt 150 bis 330 kg). Die Fachredaktion von Staplerberater.de beschreibt Weitspannregale treffend als Regalsystem für alles, was zu groß oder zu schwer für ein Fachbodenregal ist, aber keine Palette braucht.
Die Fachböden bestehen typischerweise aus Spanplatten in Stahlrahmeneinfassung (Standardvariante), Stahlpaneelen mit glatter Oberfläche (für Flüssigkeiten und ölige Güter, leicht zu reinigen), Drahtgitterböden (für Lüftung, Sprinkleranlage oder Gefahrstofflagerung mit Auffangwannen) oder MDF-Böden (für empfindliche Oberflächen). Weitspannregale sind ausschließlich für manuelle Bestückung und Entnahme vorgesehen — die Bedienung mit Staplern oder anderen Flurförderzeugen ist nicht zulässig, weil die Fachböden nicht für punktuelle Gabellasten ausgelegt sind.
Ein wichtiger Sicherheitsaspekt: Weitspannregale müssen im Boden verankert werden, wenn das Verhältnis von Höhe zu Tiefe den Faktor 5:1 überschreitet. Ein 2,5-Meter-Regal mit 500 mm Tiefe liegt genau an dieser Grenze und sollte sicherheitshalber gedübelt werden. In Bereichen mit Staplerverkehr ist zusätzlich ein Anfahrschutz (Poller oder Rammschutzbügel) erforderlich.
Kragarmregal vs. Weitspannregal: Die Entscheidungsmatrix
| Kriterium | Kragarmregal | Weitspannregal |
|---|---|---|
| Typisches Lagergut | Rohre, Profile, Stangen, Balken, Leisten, Plattenware, Leitern | Kartons, Kisten, Motorteile, Werkzeuge, Reifen, loses Stückgut |
| Lagergut-Länge | 1,5 m bis 12+ m (über mehrere Felder) | Bis 2,5 m (Feldbreite) |
| Fachlast (pro Ebene) | 200–3.000 kg pro Arm (abhängig von Armlänge und Profil) | 400–1.000 kg pro Fachboden |
| Fachböden | Keine (Ware liegt auf Kragarmen); optional nachrüstbar | Durchgehende Fachböden (Spanplatte, Stahl, Drahtgitter) |
| Be- und Entladung | Stapler, Kran, manuell (je nach Armhöhe und Gewicht) | Ausschließlich manuell — kein Stapler zulässig |
| Außeneinsatz | Ja (feuerverzinkt, optional mit Dach und Seitenwänden) | Möglich (verzinkt), aber selten — Fachböden anfällig für Witterung |
| Montage | Stecksystem, Bodenanker zwingend | Steck- oder Schraubsystem, Bodenanker ab 5:1-Verhältnis |
| Preis (Grundfeld) | € 400–2.500 (abhängig von Höhe, Armlänge, Tragfähigkeit) | € 150–800 (abhängig von Größe und Fachlast) |
Faustregel: Ist das Lagergut länger als die Feldbreite des Regals (also länger als 1,5 Meter), brauchen Sie ein Kragarmregal. Ist das Lagergut kürzer, aber zu schwer oder zu sperrig für ein Fachbodenregal, ist das Weitspannregal die richtige Wahl.
Tragfähigkeit verstehen: Armlast, Fachlast, Feldlast, Ständerlast
Die korrekte Auslegung eines Kragarm- oder Weitspannregals erfordert das Verständnis von vier Traglastbegriffen, die in der Praxis häufig verwechselt werden — mit potenziell gefährlichen Folgen:
Armlast (nur Kragarmregal): Die maximal zulässige Last auf einem einzelnen Kragarm, bei mittiger und gleichmäßig verteilter Belastung. Typische Werte: 200 kg (leichte Kragarme, IPE 80) bis 3.000 kg (Schwerlast, IPE 160+). Die Armlast sinkt, wenn die Last nicht mittig, sondern am Armende konzentriert ist — bei Spitzenbelastung am Armende darf nur die halbe angegebene Armlast eingelagert werden.
Fachlast: Die Summe der Tragkraft aller Kragarme auf einer Ebene (Kragarmregal) bzw. die maximal zulässige Last auf einem Fachboden (Weitspannregal). Bei Weitspannregalen ist die Fachlast direkt abhängig vom Bodenmaterial: Spanplatte trägt weniger als Stahlpaneel.
Feldlast: Die maximale Gesamtlast eines einzelnen Regalfeldes (alle Ebenen zusammen). Beim Kragarmregal: Summe aller Armlasten pro Ständerpaar. Beim Weitspannregal: Summe aller Fachlasten im Feld. Wichtig: Die maximale Feldlast wird erst bei Regalzeilen mit mindestens drei Feldern erreicht. Ein einzelnes Grundfeld ist für etwa 10 Prozent weniger Feldlast ausgelegt.
Ständerlast (nur Kragarmregal): Die maximale Vertikallast, die ein einzelner Ständer aufnehmen kann. Entscheidend bei sehr hoch belasteten Regalen mit vielen Ebenen.
Alle Traglastangaben gelten für statische, gleichmäßig verteilte Lasten. Dynamische Belastungen (zum Beispiel beim Einlagern per Stapler) erzeugen Stoßfaktoren, die die effektive Belastung um 20 bis 40 Prozent über der statischen Last liegen lassen. Seriöse Hersteller berechnen dies in ihrer Systemstatik mit ein. Die BGHM (Berufsgenossenschaft Holz und Metall) listet auf ihrer Fachseite Lagereinrichtungen die maßgeblichen Normen und DGUV-Informationen für die sichere Auslegung und den Betrieb aller Regalsysteme auf, darunter DIN EN 15629 (Spezifikation von Lagereinrichtungen), DIN EN 15635 (Anwendung und Wartung) und DGUV Information 208-061.
Sicherheit: Normen, Prüfung, Anfahrschutz
Für Kragarm- und Weitspannregale gelten dieselben grundlegenden Sicherheitsanforderungen wie für alle ortsfesten Regalanlagen — geregelt in der DGUV Information 208-061 (ersetzt seit Juli 2024 die bisherige DGUV Information 108-007), der DIN EN 15635 (Prüfpflichten und Schadensklassifikation) und der DIN EN 15629 (Lastangaben und Beschilderung).
Kennzeichnungspflicht: An jedem Regal muss ein Traglastschild angebracht sein, das Feldlast und Fachlast (bzw. Armlast bei Kragarmregalen) ausweist. Zusätzlich: maximale Anzahl der Lagerebenen, Hinweis auf gleichmäßige Lastverteilung und Kontaktdaten der verantwortlichen Person für Schadensmeldungen.
Prüfung: Wöchentliche Sichtprüfung durch geschultes Personal (Grün = OK, Orange = beschädigt, nutzbar mit Einschränkung, Rot = gesperrt, sofortige Reparatur). Jährliche Expertenprüfung durch eine befähigte Person gemäß DIN EN 15635 — bei Kragarmregalen insbesondere auf Verformung der Kragarme, Lockerung der Steckverbindungen und Zustand der Bodenanker achten.
Anfahrschutz: Kragarmregale werden fast immer mit Staplern bedient — entsprechend hoch ist das Kollisionsrisiko. Eckständer müssen mit Anfahrschutzbügeln gesichert werden (Mindesthöhe 400 mm, Energieaufnahme mindestens 400 Nm gemäß DIN EN 15635). Bei Weitspannregalen in Bereichen mit Staplerverkehr gelten dieselben Anforderungen, obwohl das Regal selbst nicht mit dem Stapler bedient wird.
Abrollsicherung bei Kragarmregalen: Bei der Lagerung von Rundmaterial (Rohre, Stangen, Walzprofile) sind Abrollsicherungen an den Armenden Pflicht. Viele Hersteller liefern standardmäßig aufgesteckte oder angeschweißte Abweiser an den Kragarmen. Alternative: Schrägarme mit Muldenbildung, die Rundmaterial physisch am Rollen hindern.
Einsatzbereiche nach Branchen
| Branche | Typisches Lagergut | Empfohlenes System | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Stahlhandel / Metallverarbeitung | Stahlrohre, Profile, Flachstahl, Bleche | Kragarmregal (Schwerlast, Kranbeladung) | Schrägarme für Rundmaterial, 1.000–3.000 kg/Arm |
| Holzhandel / Zimmerei | Kantholz, Latten, BSH-Binder, Plattenware | Kragarmregal (optional mit Dach für Außenlager) | UV- und Feuchtigkeitsschutz für Holz im Außenbereich |
| Maschinenbau / Automotive | Motorblöcke, Getriebegehäuse, Werkzeuge, Vorrichtungen | Weitspannregal (500–1.000 kg Fachlast) | Stahlpaneel-Böden für öliges Lagergut, Fachteiler |
| Elektrohandel / E-Commerce | Großgeräte (Waschmaschinen, Kühlschränke), sperrige Pakete | Weitspannregal (400–600 kg Fachlast) | Spanplattenböden, Rückwandgitter gegen Durchschieben |
| KFZ-Werkstatt / Reifenhandel | Reifen, Karosserieteile, Stoßfänger | Kragarmregal (Karossenregal) + Weitspannregal (Reifen) | Kombinierte Lösung — Karosserie auf Kragarmen, Reifen auf Weitspannfächern |
| Baustoffhandel | Trockenbauplatten, Dämmstoffe, Bewehrungsstahl | Kragarmregal (Außen) + Weitspannregal (Innen) | Feuerverzinkung für Außenlager, Überdachung empfohlen |
Planung und Dimensionierung: Schritt für Schritt
Schritt 1 — Lagergut-Analyse: Alle Langgut- und Sperrgut-Artikel erfassen: Länge, Breite, Höhe, Gewicht, Form (rund, eckig, plattenförmig), Oberflächenempfindlichkeit, Lagerdauer und Umschlagshäufigkeit. Diese Daten bestimmen, ob ein Kragarm- oder Weitspannregal benötigt wird — und in welcher Tragfähigkeitsklasse.
Schritt 2 — Platzverhältnisse prüfen: Hallenhöhe (Regalhöhe = Hallenhöhe minus 1.000 mm für Sprinkler und Beleuchtung), Gangbreite (bei Kragarmregalen: Armlänge + Güterlänge + Rangierfläche für den Stapler; Mindestgangbreite nach ASR A1.8: 1.250 mm für Fußgänger, 3.000 bis 4.000 mm bei Staplerbedienung), Bodentragfähigkeit (Punktlast unter den Ständerfüßen berechnen, besonders bei Schwerlast-Kragarmregalen relevant).
Schritt 3 — Tragfähigkeit dimensionieren: Schwersten Einzelartikel identifizieren, Armlast oder Fachlast mit 20 Prozent Sicherheitszuschlag auslegen, Feldlast gegen Summe aller Ebenen prüfen. Immer den schlimmsten Fall kalkulieren — nicht den Durchschnitt.
Schritt 4 — Angebot einholen und Systemstatik prüfen: Seriöse Hersteller liefern eine individuelle Systemstatik (Traglastberechnung) für die geplante Konfiguration. Diese Statik ist Grundlage für die Beschilderung und die DGUV-konforme Betriebsdokumentation. Ohne Systemstatik ist keine normgerechte Prüfung nach DIN EN 15635 möglich.
Preisübersicht und Kostenvergleich
| Komponente | Kragarmregal | Weitspannregal |
|---|---|---|
| Grundfeld (inkl. 2 Ständer, 3–4 Ebenen) | € 400–2.500 | € 150–800 |
| Anbaufeld | € 250–1.500 | € 100–500 |
| Einzelner Kragarm | € 25–150 (je nach Profil und Länge) | — |
| Zusätzlicher Fachboden | € 30–100 (optional, auf Kragarme gelegt) | € 20–80 (Spanplatte/Stahl) |
| Dach (pro Feld, Kragarm) | € 100–400 | — |
| Montage (Regalzeile 10 Felder) | € 800–2.500 | € 300–800 |
| Anfahrschutz (pro Ständer) | € 40–120 | € 40–120 |
Ein typisches Kragarmregal-Projekt für einen mittelständischen Metallbetrieb — 10 doppelseitige Felder, 4 Ebenen, Schwerlastausführung mit Kranbeladung — liegt bei 15.000 bis 40.000 Euro inklusive Montage und Bodenanker. Ein vergleichbares Weitspannregal-Projekt — 20 Felder, 5 Ebenen, 500 kg Fachlast — liegt bei 5.000 bis 15.000 Euro. Die Preisspanne ist groß, weil Tragfähigkeit, Material (pulverbeschichtet vs. feuerverzinkt), Höhe und Sonderzubehör (Dach, Seitenwände, Abrollsicherungen) den Preis erheblich beeinflussen.
Fazit und Entscheidungshilfe
Schnellcheck — Welches Regal brauche ich?
- Lagergut länger als 1,5 m → Kragarmregal
- Lagergut rund (Rohre, Stangen) → Kragarmregal mit Schrägarmen
- Lagergut über 3.000 kg pro Ebene → Kragarmregal (Schwerlast, Kranbeladung)
- Lagergut sperrig, aber kürzer als 1,5 m → Weitspannregal
- Lagergut 100–1.000 kg pro Fach, manuelle Bedienung → Weitspannregal
- Außenlagerung mit Witterungsschutz → Kragarmregal mit Dach
- Kombiniertes Lager (Langgut + Stückgut) → Kragarm- und Weitspannregal in Zonen
Beide Regalsysteme sind konstruktiv ausgereift, seit Jahrzehnten bewährt und in jeder Tragfähigkeitsklasse verfügbar. Die Entscheidung fällt über das Lagergut: Ist es lang, brauchen Sie Kragarme. Ist es schwer und sperrig, aber handhabbar, brauchen Sie Weitspann-Fachböden. In den meisten Industrielagern ist die Kombination beider Systeme — Kragarmregal in einer Zone, Weitspannregal in der anderen — die wirtschaftlichste Lösung.
Wer über den Standard hinausdenkt, findet für Spezialfälle weitere Alternativen: Wabenregale (Kassettenlager) für die hochverdichtete Lagerung sortierter Langgutstäbe mit einzelnem Zugriff pro Kassette — verbreitet im Stahlhandel mit großem Sortiment und hoher Zugriffsfrequenz. Automatisierte Langgutlager mit Regalbediengerät für Betriebe mit mehr als 500 verschiedenen Langgut-Artikeln und hohem Umschlag — die Investition liegt bei 200.000 bis 2.000.000 Euro, die Amortisation bei 3 bis 7 Jahren. Und Vertikallifte (z. B. Kardex Remstar, Hänel) für Langgut bis 4 Meter — platzsparend bei hoher Deckenhöhe, vollautomatisch, aber pro Zugriff langsamer als ein offenes Kragarmregal. Welches System im Einzelfall optimal ist, hängt letztlich von drei Faktoren ab: Sortimentsbreite, Umschlagshäufigkeit und verfügbare Stellfläche.